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Hochzeitsfibel Steiermark - Vom Aufgebot bis zur Zeremonienplanung

Zu einem Termin einige Wochen vor der Hochzeit wird ausgiebig der Abschied vom Junggesellenleben gefeiert. Mittlerweile ist es durchaus üblich, dass es auch die Braut mit ihren Freundinnen so zu sagen „zum letzten Mal” ordentlich krachen lässt. Diverse „Gemeinheiten” die den Brautleuten bei diesem Fest angetan werden sind örtlich und regional stark unterschiedlich. Hochzeitsliste oder Hochzeitstisch Um zu vermeiden, dass das Brautpaar Dinge geschenkt bekommt, die es schon hat bzw. um „Doppelgeschenke” durch mehrere Hochzeitsgäste auszuschließen, empfiehlt es sich, eine Wunschliste zu verfassen und diese an die Hochzeitsgäste weiterzugeben. Auch ein Hochzeitstisch in einem Warenhaus nach Wahl der Brautleute hat Tradition. Brautaufwecken Nach alter Tradition verbringt die Braut ihre letzte Nacht als unverheiratete Frau in ihrem Elternhaus. Dort wird sie am Hochzeitsmorgen sehr früh (ab 05.00 Uhr!) durchBöllerschüsseoderBlasmusikgeweckt.Der„Lärm”erfüllteinendoppelten Zweck: einerseits sollen böse Geister vertrieben werden und andererseits wird der neue Lebensabschnitt begrüßt. Something old – something new – something borrowed – something blue Dieser Brauch geht bis in die Viktorianische Zeit zurück und kommt aus dem Englischen. Das Original lautet: „Something old, something new, something borrowed, something blue and a silver sixpence in your shoe.” Etwas Altes – wie zum Beispiel ein altes Familienschmuckstück, um die Familientradition weiterzuführen. Auch das Brautkleid der Mutter oder Großmutter der Braut kommt hier manchmal erneut zum Einsatz. Etwas Neues – wie zum Beispiel das Brautkleid. Als Zeichen des Aufbruchs in ein neues Leben. Etwas Geliehenes – ein Schmuckstück einer glücklich verheirateten Freundin; ein besonderes Taschentuch oder Ähnliches soll im künftigen Eheleben Glück bringen. Etwas Blaues – dies stand ursprünglich für Reinheit und Treue. Dieser Brauch hat sich wie folgt gewandelt: vom Tragen eines blauen Kleidungsstückes über einen blauen unteren Bund des Brautkleides bis heute hin zu einem blauen Strumpfband. Auch diese Tradition soll einerseits Glück bringen und andererseits die Möglichkeit zur baldigen Geburt eines Sohnes unterstreichen. EineSilbermünze wurde früher im linken Schuh der Braut als Symbol des Wohlstandes platziert. Dies soll der Braut jedoch nicht nur finanziellen Wohlstand, sondern auch ein Eheleben voll Freude und Glückseeligkeit bescheren. 135 :: Hochzeitsfibel Steiermark ::

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