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Hochzeitsfibel Steiermark - Vom Aufgebot bis zur Zeremonienplanung

Lokal. Der Bräutigam soll jedes Mal die Rechnung zahlen. Oftmals weiß der Bräutigam jedoch schon vorab, wo seine Braut bei einer Entführung zu finden ist, damit die Angelegenheit nicht zu lange dauert (Empfeh- lung: maximal eine Stunde!). Man darf nicht vergessen, dass die Hochzeitsgesellschaft für den Zeitraum der Entführung zerrissen wird, und dass für die Zurückgebliebenen der Spaß meist nicht so groß ist. Mancherorts ist es auch Voraussetzung, dass es den potentiellen Entführern zuerst gelingt den BRAUT- STRAUSS zu stehlen, bevor sie sich mit der Braut aus dem Staub machen dürfen. Brautjungfern WievieleandereBräuche,dienteauchdieAnwesenheitvonBrautjungfernfrüherdazu,böseGeistervonder Braut und ihrem Zukünftigen abzulenken. Deshalb ist es – heute vor allem noch in den USA – üblich, dass die BrautjungfernKleidertragen,diejenemderBrautsehrähnlichsehen.OftmalsunterscheidensichdieKleider nur in der Farbe. In unseren Breiten sollen die Brautjungfern die Braut in erster Linie unterstützen – sowohl praktisch als auch emotional! Dies gilt bei den Hochzeitsvorbereitungen und auch während des Festes. Zeremonienmeister Er oder sie sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Hochzeitsfestes. Die Brautleute erwählen einen guten Freund oder eine gute Freundin einige Zeit vor der Hochzeit und bitten diese(n), sich als Zeremonienmeister zur Verfügung zu stellen. Speziell zu Beginn des Festes kann der Zeremonienmeister einen eigens ange- fertigten Zeremonienstab in der Hand halten, um für jedermann sofort erkennbar zu sein. Fragen, die den organisatorischen Ablauf betreffen können für alle Gäste vom Zeremonienmeister beantwortet werden. Natürlich muss der/die ZeremonienmeisterIn gegebenenfalls auch als Trouble-Shooter dienen! ImmeröfterwirdderZeremonienmeisterdurcheinenprofessionelleAgentur(Wedding-Planner)vermittelt. Die Agape Bei uns in Österreich wird ein kurzer Empfang im Anschluss an die kirchliche Trauung mit Bewirtung der Gäste mit Wein und Brot Agape genannt. In der frühen Kirche war die Agape ein Synonym für die Eucharistie. Hierbei brachten die Christen Lebens- mittel und Wein mit, die gesegnet und dann gemeinsam verzehrt wurden. Damit erfüllte die Agape neben der rituellen Aufgabe auch eine karitative. Heute bezeichnet man mit Agape ebenfalls ein Sättigungsmahl der christlichen Gemeinde, beispielsweise im Anschluss an einen Gottesdienst. Brautstraußwerfen Die Braut wirft ihren Brautstrauß in die Menge der unter den Gästen anwesenden unverheirateten Damen. Diejenige, die den Strauß fängt wird, nach alter Überlieferung, die nächste sein, die ihre Hochzeit feiert. Ein guter Zeitpunkt für das Brautstraußwerfen ist entweder direkt nach der Trauung vor der Kirche oder dem Standesamt; oder nach Eintreffen der Gesellschaft im Festsaal. Will sich die Braut ihren Strauß als Erinnerung in getrockneter Form aufheben, empfiehlt es sich, für das Brautstraußwerfen einen Zweit-Strauß anfertigen zu lassen! Eröffnungswalzer Nach dem festlichen Hochzeitsessen und den Ansprachen eröffnet das Brautpaar den geselligen Abend mit einem Walzer. Nach ein paar Takten wird der Bräutigam vom Vater der Braut abgelöst; der Bräutigam selbst 137 :: Hochzeitsfibel Steiermark ::

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