Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Hochzeitsfibel Steiermark - Vom Aufgebot bis zur Zeremonienplanung

Früher haben die erwachsenen Neugetauften ihr Taufkleid eine ganze Woche angehabt: von Ostern bis zum Weißen Sonntag, der von daher seinen Namen hat. In manchen Familien wird das Taufkleid von Generation zu Generation vererbt. In den Saum des Kleides sind die Namen und Taufdaten all jener gestickt, die dieses Kleid anlässlich ihrer Taufe bereits getragen haben. Anzünden der Taufkerze – Symbol „Licht” Das Licht ist ein weiteres wichtiges Symbol der christlichen Taufe. Es erinnert an das Jesuswort: „Ich bin das Licht der Welt” (Evangelium des Johannes 8, Vers 12). Von ihm her wird auch unser Lebensweg erhellt. Entzündet wird die Taufkerze an der brennenden, den auferstandenen Jesus Christus symboli- sierenden Osterkerze. Mit der Taufkerze erhält nun das Kind seine kleine Osterkerze: Christus hat ihm in der Taufe Auferstehung und Leben geschenkt! Diese, häufig von den Paten selbst gestaltete Kerze kann ein Begleiter sein: bei der Erstkommunion, bei der Firmung, bei der Hochzeit: immer dieselbe Kerze. Alle Kinder, die an einer Tauffeier teilnehmen, sind herzlichst eingeladen, ihre eigenen Taufkerzen zur Erinnerung und Erneuerung ihrer eigenen Taufe mitzubringen. Anmeldung zur Taufe (Zuständig ist immer die Pfarre des Hauptwohnsitzes des Kindes) Erforderlich sind: • Meldezettel des Kindes • Geburtsurkunde des Kindes • Taufschein der Eltern • Wenn die Eltern verheiratet sind: Trauschein der Eltern (sind die Eltern nur standesamtlich verheiratet, wird die Heiratsurkunde benötigt). • Bei Wohnsitz in einer anderen Pfarre: Tauferlaubnis der Wohnpfarre Voraussetzung für die Taufpatin/den Taufpaten • 16. Lebensjahr vollendet • katholisch und gefirmt • Taufschein der Patin/ des Paten mit Vermerk der Firmung (Den Taufschein erhalten Sie im Pfarramt jener Pfarre, in der Sie getauft worden sind.) • Getaufte, die einer nichtkatholischen Gemeinschaft angehören, können zusammen mit einem katholischen Paten als Taufzeugen zugelassen werden. • Wenn die Patin/ der Pate verheiratet ist: Trauschein • Die Patin/ der Pate darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Taufgespräch Bei der Anmeldung wird ein Taufgespräch mit dem Pfarrer bzw. Diakon vereinbart. DiesesVorbereitungsgesprächkanninderFamilieoderimPfarrhausstattfinden.Zur Sprache kommen der Sinn der Taufe, die Symbole und die Gestaltung der Tauffeier. :: 150 :: Hochzeitsfibel Steiermark

Seitenübersicht