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Hochzeitsfibel Steiermark - Vom Aufgebot bis zur Zeremonienplanung

Taufen sind nach Absprache selbstverständlich in jeder evangelischen Pfarrkirche möglich, jedoch müssen sie immer auch in den Büchern des jeweiligen Wohnsitzpfarramtes vermerkt werden, damit man etwa Jahrzehnte später noch rekonstruieren kann, woher man ein Duplikat des Taufscheins bekommt. Das Wohnsitzpfarramt ist daher immer das erst-zuständige Pfarramt und erteilt ggf. für die Taufe in einer anderen Kirche die Delegation. Abendmahlszulassung Seit kurzem sind in der Evangelischen Kirche grundsätzlich alle Getauften zur Teilnahme an der Feier des Hl. Abendmahles eingeladen und zugelassen. Es gibt also keine Altersbeschränkung mehr, auch Kinder, die mit ihrenElterndenGottesdienstbesuchen,sindamTischdesHerrnwillkommen(„kinderoffenesAbendmahl”). Das entspricht etwa auch der Regelung in den Orthodoxen Kirchen. Daher aber gibt es in der Evangelischen Kirche kein eigenes Erstkommunions-Fest. Wohl aber werden für Kinder im Volksschulalter (in manchen Gemeinden auch schon früher) immer wieder feierliche Tauf-Erinnerungs-Gottesdienste angeboten. Mit der Formulierung, dass in der Evangelischen Kirche alle Getauften zur Mitfeier am Tisch des Herrn ein- geladen sind, wird auch deutlich, dass von evangelischer Seite aus Angehörige anderer christlichen Kirchen ebenfalls herzlich willkommen sind – wissend und respektierend, dass dies vom Selbstverständnis mancher anderer Kirchen her nicht immer möglich ist. Anmeldung zur Taufe (Zuständig ist das jeweilige Wohnsitz-Pfarramt) Wenn Sie die Taufe in einer Kirche außerhalb Ihres Wohnbezirkes planen, ist dafür eine „Delegation” des Wohnsitzpfarramtesnötig.Wichtigist,mitdemtaufendenPfarrer(bzw.dertaufendenPfarrerin)möglichst frühzeitig einen Termin für die Taufe und das vorangehende Taufgespräch zu vereinbaren. Wenn auch der (die) Taufpate(n) am Taufgespräch teilnehmen können, ist es schön. Zum Taufgespräch bitte mitbringen • Geburtsurkunde des Kindes • Taufschein des evangelischen Elternteils • Ggf. Heiratsurkunde • Taufschein des/der Taufpaten • Taufpaten müssen einer christlichen Kirche angehören und sollten konfirmiert bzw. gefirmt sein. Taufgespräch Bei der Anmeldung zur Taufe wird mit der Pastorin/dem Pastor ein Termin für ein Taufgespräch vereinbart. Bei diesem, üblicherweise bei der Familie des Täuflings stattfindenden Gespräch, an dem die Eltern und – wenn möglich – auch die Paten teilnehmen sollten, werden u.a. Ihre Fragen und Wünsche zur Taufe sowie der Ablauf des Taufgottesdienstes besprochen. Darüber hinaus gibt das Gespräch Anhaltspunkte für die Ansprache zum Taufspruch. (Der Taufspruch ist ein Bibelwort, das wie ein Leitspruch, ein Motto oder eine Überschrift über dem Leben des Täuflings stehen soll.) 153 :: Hochzeitsfibel Steiermark ::

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