Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Hochzeitsfibel Steiermark - Vom Aufgebot bis zur Zeremonienplanung - Wichtige und interessante Gesetzesänderungen betreffend der standesamtlichen Trauung

Wollen Verlobte, deren Personalstatut das österreichische Recht ist, im Ausland die Ehe schließen, so müssen sie, wenn ein Verlobter einen Doppelnamen führen will oder jeder Verlobte seinen Familiennamen beibehalten will, vor der Eheschließung bei einem Standesbeamten in Österreich eine entsprechende Erklärung in öffentlich oder öffentlich beglaubigter Urkunde abgeben. Nach der Eheschließung sind Namensbestimmungserklärungen nach § 93 ABGB nicht mehr möglich. DieFamiliennamensführungfürAusländerregeltjeweilsdasfürsiegeltendeRecht.Auskünftehierzuerteilen die österreichischen Standesbeamten. Wichtige und interessante Gesetzesänderungen betreffend die standesamtliche Trauung Schon im April 2013 gab es Änderungen(durch das Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz 2013) inBezugaufdieNamensführungderEhegatteninfolgeEheschließungfürösterreichischeStaatsangehörige. So können z.B. zu den schon bestehenden Namensführungsmöglichkeiten, das sind gemeinsamer Fami- lienname, getrennte Namensführung, einseitiger Doppelname (nur für einen Ehepartner gültig), seither: • beide Ehegatten einen gleichlautenden Doppelnamen führen, wobei dieser mit einem Bindestrich ver- bunden wird. • ein Doppelname kann auch (wenn zumindest ein Elternteil von verheirateten Eltern diesen Namen führt) von gemeinsamen Kinder geführt werden. • geben die Ehegatten keine Namensbestimmungs-Erklärung ab, behalten sie ihre bisherigen Namen bei (früher erhielt die Frau den Namens des Mannes oder musste erklären ihren bisherigen Familiennamen beizubehalten). • ändertsichderFamiliennameeinesEhegatten,sokanneineerneuteBestimmungvorgenommenwerden. • auch kann der Familienname dem Geschlecht angepasst werden Wurde keine Namensbestimmung anlässlich der Eheschließung abgegeben so kann nachträglich (nach der Eheschließung)eineNamensbestimmungs-ErklärungbeimStandesamtdesWohnsitzesabgegebenwerden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Namenswahlmöglichkeiten nur für österreichische Staatsbürger gelten. Für Staatsangehörige anderer Staaten sind die entsprechenden Rechtsvorschriften des Heimatstaates der Eheschließenden zu beachten! Weiters gab es einige Änderungen durch das Personenstandsgesetz 2013 die mit 1. November 2013 in Kraft getreten sind: • Trauungen können OHNE oder mit nur einem Zeugen vorgenommen werden, wenn dies beide Verlobte erklären. • Die Ermittlung der Ehefähigkeit, die ja der standesamtlichen Trauung vorausgehen muss, kann bei jeder Personenstandsbehörde im Bundesgebiet vorgenommen werden. Die Bindung an den Wohnsitz zumin- dest eines der beiden Verlobten wurde damit aufgehoben und die Möglichkeit, gleich beim Eheschlie- ßungsstandesamt diese Formalitäten zu erledigen, geschaffen. 27 :: Hochzeitsfibel Steiermark ::

Seitenübersicht