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Hochzeitsfibel Steiermark - Vom Aufgebot bis zur Zeremonienplanung

2. Folgende Dokumente sind bei der Anmeldung zur kirchlichen Trauung nötig • aktualisierteTaufscheine–darunterverstehtdieKirche,dassTaufe,Erstkommunion,Firmung,eventuell frühere Ehen im Taufschein eingetragen wurden oder nachträglich eingetragen werden. • Geburtsurkunden • Meldezettel und gegebenenfalls Personalausweis • Heiratsurkunde des Standesamts 3. Gespräch zur Aufnahme des Trauungsprotokolls Eine katholische Trauung ist auch ein kirchlicher Rechtsakt. Daher sind vor einer gültigen Eheschließung auch„Formalitäten”erforderlich.SowerdenimVorfeldz.B.dieFähigkeitundderWillezursakramentalen Ehe und der bewusste und freiwillige Konsens der Braut und des Bräutigams dazu mit dem zuständigen Pfarrer in einem ausführlichen Gespräch abgeklärt. Darüber wird ein Protokoll geführt, das von den Anwesenden unterschrieben wird. Damit wird die Eheschließung erlaubt und gültig gemacht. 4. Besuch eines „Eheseminars für Brautpaare” Der Besuch eines Eheseminars ist fixer Bestandteil in der Vorbereitungszeit auf die Hochzeit. In über 60 Orten der Steiermark stehen über 200 Seminare zur Auswahl, von einem Tag bis zu einem ganzen Wochenende.UmdasSeminarbesuchenzukönnen,daseinemamehestenentspricht,istdieAnmeldung dafür so früh als möglich zu empfehlen. Es ist das Ziel dieser Seminare, dass Braut und Bräutigam die Möglichkeit haben, gemeinsam wenigstens einen Tag der Auszeit zum Wohle ihrer Beziehung zu haben. Fast alle Paare haben viele Erfahrungen in ihren Beziehungen gesammelt. Nicht wenige haben Kinder. Das wird auch ernst genommen. Die Themen ermöglichen,einwenigdiegemeinsameBeziehungsgeschichteunddiegemeinsameZukunftanzuschau- en. Man beschäftigt sich mit partnerschaftlicher Gestaltung der Ehe oder mit Ideen für eine gelungene Gesprächskultur im Alltag genauso, wie mit der Frage, was es bedeuten kann, wenn ich als Christ meine Ehe zu leben versuche. Natürlich können auch offene Fragen zur Hochzeit geklärt werden. Alle Angebote unter: www.katholische-kirche-steiermark.at 5. Gespräch mit dem Zelebranten zur Vorbereitung und Gestaltung der kirchlichen Trauung (Zelebrant = Priester oder Diakon) Es ist schön, wenn sich Brautpaare persönlich in die Gestaltung der kirchlichen Trauung einbringen können. Im Gespräch mit dem Zelebranten können die Möglichkeiten der Mitgestaltung besprochen werden. Das eröffnet den tieferen Sinn der Gesten und Zeichen. Durch selbst ausgewählte Texte aus der Heiligen Schrift und Lieder, kann die Feier eine Form und einen Inhalt bekommen, der Brautpaare in ihrer konkreten Lebenssituation besonders ansprechen kann. Im Zuge des Gesprächs mit dem Zelebranten wird auch abgeklärt, ob sich das Brautpaar für eine Trauung im Wortgottesdienst oder mit einer Eucharistiefeier (Heilige Messe) entscheidet. In dieser Frage wird ausschlaggebend sein, welchen Bezug das Brautpaar und die Mitfeiernden zur Heiligen Messe haben. In der Praxis spielt vermutlich auch oft die Länge der Feier eine Rolle. Die, vielleicht sogar selbst gestaltete, persönliche Hochzeitskerze des Brautpaares wird sowohl bei der Eucharistiefeier als auch im Rahmen eines Wortgottesdienstes entzündet. 53 :: Hochzeitsfibel Steiermark ::

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